Batteriespeicher werden immer beliebter. Sie speichern überschüssigen Solarstrom für den Abend und die Nacht. Doch lohnt sich die Investition? Wir analysieren Vor- und Nachteile.
Wie funktioniert ein Batteriespeicher?
Der Speicher wird zwischen Solaranlage und Hausnetz installiert. Überschüssiger Solarstrom wird gespeichert statt eingespeist und abends genutzt statt teuren Netzstrom zu beziehen.
Vorteile
- Höherer Eigenverbrauch: Von 30% auf 60–80%
- Unabhängigkeit: Weniger Abhängigkeit vom Netz
- Notstrom: Einige Modelle bieten Notstromversorgung
- Netzentlastung: Reduziert Lastspitzen
Kosten
- 5 kWh: CHF 5’000 – 8’000
- 10 kWh: CHF 8’000 – 14’000
- 15 kWh: CHF 12’000 – 20’000
Amortisationszeit bei aktuellen Strompreisen: 10 bis 15 Jahre.
Die richtige Grösse
Der Speicher sollte den Abend- und Nachtverbrauch abdecken. Für ein typisches EFH: 6 bis 12 kWh. Nicht überdimensionieren – ein zu grosser Speicher wird nie voll geladen.
Technologien
Lithium-Eisenphosphat (LFP): Hohe Sicherheit und lange Lebensdauer. Lithium-NMC: Höhere Energiedichte, kompakter. Beide sind ausgereift und zuverlässig.
Lebensdauer
10 bis 15 Jahre / 6’000 bis 10’000 Zyklen. Garantie typischerweise 10 Jahre mit 70–80% Restkapazität.
Fazit
Ein Speicher lohnt sich besonders bei hohem Abendverbrauch, hohen Strompreisen und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. Die Solaranlage selbst ist die bessere Basisinvestition – der Speicher ist das Upgrade für maximalen Eigenverbrauch.