Solaranlage und Wärmepumpe sind das Traumpaar der Energiewende. Gemeinsam ermöglichen sie eine nahezu CO2-freie Versorgung mit Strom und Wärme. Dieser Artikel zeigt, wie die Kombination funktioniert.
Warum passen Solar und Wärmepumpe zusammen?
Eine Wärmepumpe nutzt Umgebungswärme und wandelt sie mit Strom in Heizwärme um. Mit einer Solaranlage produzieren Sie diesen Strom selbst – das senkt die Heizkosten drastisch.
Vorteile der Kombination
- Hoher Eigenverbrauch: Die Wärmepumpe ist ein idealer Grossverbraucher
- Niedrige Heizkosten: Solarstrom kostet 5–8 Rp./kWh statt 25–35 Rp.
- CO2-freies Heizen: Klimaneutral mit Solarstrom
- Doppelte Förderung: Beide Systeme werden separat gefördert
Dimensionierung
Mit Wärmepumpe steigt der Strombedarf erheblich. Empfehlung: 10 bis 15 kWp Solaranlage. Im Sommer decken Sie den WP-Strom nahezu komplett solar ab.
Intelligente Steuerung
Moderne Wärmepumpen mit SG-Ready-Eingang können bei Solarstrom-Überschuss automatisch aktiviert werden. Das Gebäude wird tagsüber aufgeheizt und speichert die Wärme für den Abend – ein kostenloser thermischer Speicher.
Saisonale Betrachtung
Im Sommer: Viel Solarstrom, wenig WP-Bedarf. Im Winter: Viel WP-Bedarf, weniger Solarstrom. Ein Batteriespeicher gleicht tägliche Schwankungen aus, die saisonale Lücke bleibt aber bestehen.
Wirtschaftlichkeit
Höhere Anfangsinvestition, aber jährliche Einsparung von CHF 2’000 bis CHF 4’000 gegenüber Ölheizung. Die Kombination amortisiert sich oft schneller als die Einzelkomponenten.
Solar und Wärmepumpe sind der Schlüssel zum energieeffizienten, klimafreundlichen Zuhause. Nutzen Sie den PV-Rechner für die optimale Lösung.