Welche Solarmodule sind die richtigen? Der Markt bietet verschiedene Technologien. Wir vergleichen die gängigsten Typen.
Monokristalline Module
Aus einem einzigen Siliziumkristall, dunkle gleichmässige Farbe. Heute der Standard.
- Wirkungsgrad: 20–23%
- Vorteile: Höchste Effizienz, beste Flächenausnutzung
- Ideal für: Die meisten Einfamilienhäuser
Polykristalline Module
Aus mehreren Kristallen, bläuliche ungleichmässige Oberfläche. Werden zunehmend verdrängt.
- Wirkungsgrad: 16–18%
- Vorteile: Günstiger
- Ideal für: Grosse Flächen wo Platz keine Rolle spielt
Dünnschichtmodule
Dünne Halbleiterschicht auf Trägermaterial. Leicht und flexibel.
- Wirkungsgrad: 10–13%
- Vorteile: Leicht, flexibel, gutes Schwachlichtverhalten
- Ideal für: Spezialanwendungen, Fassaden
Trends: PERC, TOPCon, HJT
PERC ist heute Standard. TOPCon und HJT bieten bis 24% Wirkungsgrad. Bifaziale Module nutzen Licht von beiden Seiten für +10% Ertrag.
Qualitätsmerkmale
- Leistungsgarantie: 25 Jahre, min. 80% Nennleistung
- Produktgarantie: Mind. 12, besser 25 Jahre
- Zertifizierungen: IEC 61215 und IEC 61730
- Temperaturkoeffizient: Je niedriger, desto besser
Empfehlung
Für die meisten EFH empfehlen wir monokristalline Module mit PERC- oder TOPCon-Technologie. Bestes Verhältnis von Leistung, Preis und Langlebigkeit.