Kompaktes Wissen für Ihren Solar-Einstieg – verständlich und auf den Punkt gebracht.
Die Schweiz erhält durchschnittlich 1'400 bis 1'900 Sonnenstunden pro Jahr – genug für eine rentable Solaranlage, selbst im Mittelland.
Moderne Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Viele Module produzieren auch nach 30 Jahren noch über 80% ihrer Nennleistung.
Ein Solarmodul hat die Energie, die zu seiner Herstellung nötig war, bereits nach 1 bis 2 Jahren wieder produziert.
Der Bund fördert Solaranlagen mit der Einmalvergütung: Für kleine Anlagen bis 30% und für grosse Anlagen bis 60% der Referenzkosten.
Die gesamten Investitionskosten einer Solaranlage können in der Schweiz von den Einkommenssteuern abgezogen werden – in vielen Kantonen auch verteilt über mehrere Jahre.
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart mehr als die Einspeisevergütung bringt. Eigenverbrauchsquoten von 30–70% sind realistisch.
Für ein Einfamilienhaus in der Schweiz sind 8 bis 15 kWp ideal. Das entspricht etwa 20 bis 38 Solarmodulen auf dem Dach.
Seit 2014 sind genügend angepasste Solaranlagen auf Dächern in der Schweiz von der Baubewilligungspflicht befreit – ein Meldeverfahren genügt.
Eine typische Solaranlage für ein Einfamilienhaus wird von einem erfahrenen Team in nur 1 bis 3 Arbeitstagen installiert.
Moderne monokristalline Solarmodule erreichen Wirkungsgrade von über 22%. Die Technologie wird jedes Jahr effizienter und günstiger.
Solarmodule produzieren auch bei bewölktem Himmel Strom – zwar weniger, aber die diffuse Strahlung wird ebenfalls genutzt.
Solarmodule sind zu über 90% recycelbar. Glas, Aluminium und Silizium können wiederverwendet werden – nachhaltig bis zum Lebensende.
Eine Solaranlage kann den Wert Ihrer Immobilie um 3 bis 5% steigern – ein zusätzlicher Vorteil beim Verkauf.
Mit einem ZEV können Nachbarn oder Mieter in Mehrfamilienhäusern gemeinsam Solarstrom nutzen und von günstigeren Tarifen profitieren.
Eine typische Solaranlage spart über ihre Lebensdauer rund 100 Tonnen CO₂ ein – das entspricht etwa 500'000 Autokilometern.
Süddächer sind ideal, aber auch Ost-West-Ausrichtungen liefern gute Erträge. Eine Neigung von 25 bis 35 Grad ist optimal.
Solarstrom und Wärmepumpe ergänzen sich perfekt: Der eigene Solarstrom treibt die Wärmepumpe an und senkt die Heizkosten zusätzlich.
Die Preise für Solarmodule sind in den letzten 10 Jahren um über 80% gesunken. Solarstrom ist heute eine der günstigsten Energiequellen.
Moderne Solaranlagen lassen sich bequem per Smartphone-App überwachen. Sie sehen in Echtzeit Produktion, Verbrauch und Eigenverbrauchsquote.
Die Schweiz setzt auf Solarenergie als Schlüssel der Energiewende. Bis 2050 soll Solarstrom eine tragende Säule der Stromversorgung werden.